Freiburgs Untergrund ist eine tektonische Collage. Die Stadt wuchs vom Münsterberg nach Westen über den Grabenbruch. Was oberflächlich wie Lösslehm wirkt. Kann in fünf Metern Tiefe schon auf Muschelkalk oder verkarsteten Gipskeuper treffen. Diese Sprünge erfasst man mit Bohrungen allein kaum. Die Widerstandsmessung liefert ein durchgehendes Profil. Wir setzen das VES-Verfahren seit Jahren im Breisgau ein. Gerade am Tuniberg und in den östlichen Hanglagen. Wo der Untergrund in wenigen hundert Metern völlig anders reagiert. Die Methode ist zerstörungsfrei. Man braucht keine schweren Geräte. Und bekommt innerhalb von drei Arbeitstagen ein klares Bild der Schichtung. Das spart spätere Überraschungen im Aushub.
Ein Widerstandsprofil zeigt Karsthohlräume, bevor der Bagger sie findet. Das ist der Unterschied zwischen Planungssicherheit und Nachtrag.



