Für unsere Schürfgruben in Freiburg setzen wir einen kompakten Minibagger mit 40 cm breitem Tieflöffel ein – wendig genug für Hinterhofgrundstücke, aber mit genug Kraft für die oft lehmig-kiesigen Böden. Das ist entscheidend. In Wiehre und Herdern stehen die Häuser eng, da passt kein großer Radbagger durch. Die Maschine schafft zuverlässig 3 Meter Tiefe, in Einzelfällen auch 4 Meter, wenn die anstehenden Rheinschotter es zulassen. Vor Ort dokumentiert unser Techniker jedes Schichtprofil. Das ist Handwerk, kein Schema F. Die entnommenen Proben gehen direkt ins Labor – luftdicht verpackt, gegen Austrocknung geschützt. So stellen wir sicher, dass die spätere Klassifikation nach DIN EN ISO 14688 auch wirklich das widerspiegelt, was im Freiburger Untergrund steckt. Oft kombinieren wir den Aufschluss mit einer ergänzenden Korngrößenanalyse, um den Feinanteil exakt zu quantifizieren.
Eine Schürfgrube zeigt den Boden, wie er wirklich ist – nicht als Zahl auf einem Bohrprotokoll, sondern direkt sichtbar und beprobbar.



