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Schürfgrube (Sondierbohrung) in Freiburg – Geotechnische Baugrunderkundung

Technische Studien, die Ihr Projekt stützen.

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Für unsere Schürfgruben in Freiburg setzen wir einen kompakten Minibagger mit 40 cm breitem Tieflöffel ein – wendig genug für Hinterhofgrundstücke, aber mit genug Kraft für die oft lehmig-kiesigen Böden. Das ist entscheidend. In Wiehre und Herdern stehen die Häuser eng, da passt kein großer Radbagger durch. Die Maschine schafft zuverlässig 3 Meter Tiefe, in Einzelfällen auch 4 Meter, wenn die anstehenden Rheinschotter es zulassen. Vor Ort dokumentiert unser Techniker jedes Schichtprofil. Das ist Handwerk, kein Schema F. Die entnommenen Proben gehen direkt ins Labor – luftdicht verpackt, gegen Austrocknung geschützt. So stellen wir sicher, dass die spätere Klassifikation nach DIN EN ISO 14688 auch wirklich das widerspiegelt, was im Freiburger Untergrund steckt. Oft kombinieren wir den Aufschluss mit einer ergänzenden Korngrößenanalyse, um den Feinanteil exakt zu quantifizieren.

Eine Schürfgrube zeigt den Boden, wie er wirklich ist – nicht als Zahl auf einem Bohrprotokoll, sondern direkt sichtbar und beprobbar.

Unsere Leistungsbereiche

Unser Ansatz

Die maßgebende Norm für unsere Arbeit ist die DIN EN ISO 22475-1. Sie regelt Probenentnahme, Probenbehandlung und die Dokumentation. In Freiburg ist diese Norm besonders relevant, weil die Böden extrem wechselhaft sind – von Lösslehm über Terrassenschotter bis hin zu Auenlehm. Ohne normgerechte Probenahme ist die spätere Klassifikation wertlos. Wir entnehmen gestörte Proben der Güteklasse 3 für Klassifikationsversuche und ungestörte Sonderproben, wenn der anstehende Boden es zulässt. Jede Schürfgrube wird fotografiert, eingemessen und im Schichtenverzeichnis nach DIN 4023 dokumentiert. Die Baugrube sichern wir nach Fertigstellung sofort mit Verbauplatten. Arbeitssicherheit steht an erster Stelle. Bei tieferen Aufschlüssen ist die Standsicherheit der Grubenwände zu prüfen – ein Aspekt, den wir über Böschungsstabilität in unseren Berichten gezielt bewerten.
Schürfgrube (Sondierbohrung) in Freiburg – Geotechnische Baugrunderkundung
Technische Referenz — Freiburg

Standortspezifische Faktoren

In Freiburg sehen wir immer wieder, dass bei Altbausanierungen die alte Auffüllung unterschätzt wird. Besonders in Vauban oder Stühlinger wurde nach dem Krieg viel Bauschutt und Mischboden aufgetragen. Eine Schürfgrube deckt das sofort auf. Wer nur bohrt, übersieht oft die Fremdstoffe – Ziegelreste, Schlacke, manchmal sogar alte Fundamente. Die Tragfähigkeit solcher Schichten ist nicht gegeben. Ohne Aufschluss wird später falsch dimensioniert. Das führt zu Setzungen, Rissen, Feuchteschäden. Ein weiterer Punkt: die Hanglagen am Schlossberg. Hier sind die Deckschichten oft nur 60 cm mächtig, darunter steht verwitterter Gneis an. Die Schürfgrube zeigt die wahre Gründungstiefe. Wer das ignoriert, riskiert einen teuren Baustopp, wenn der Aushub nicht klappt. Unser Labor liefert die Kennwerte, die der Tragwerksplaner braucht.

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Maßgebliche Normen

DIN EN ISO 22475-1 (Probenentnahme), DIN 4023 (Schichtenverzeichnis), DIN EN ISO 14688 (Bodenklassifikation), DIN 4124 (Baugruben und Gräben)

Typische Werte

ParameterTypischer Wert
Maximale Aufschlusstiefe3,0 – 4,0 m (je nach Bodenart)
BaggertypMinibagger, 1,5 – 3,5 t
ProbenartGestörte und ungestörte Proben
DokumentationDIN 4023 Schichtenverzeichnis
Normative GrundlageDIN EN ISO 22475-1
VerfüllungLagenweise verdichtet, nach Vorgabe

Häufige Fragen

Was kostet eine Schürfgrube in Freiburg?

Die Kosten für eine Schürfgrube in Freiburg liegen je nach Tiefe, Bodenart und Anzahl zwischen €530 und €780 pro Aufschluss. Der Preis beinhaltet Anfahrt, Aushub, Probenahme, Fotodokumentation und fachgerechte Verfüllung. Bei mehreren Gruben auf einem Grundstück sinken die Kosten pro Einheit.

Wie tief kann eine Schürfgrube in Freiburg ausgeführt werden?

In den typischen Freiburger Böden erreichen wir mit dem Minibagger zuverlässig 3 Meter. Bei günstigen Verhältnissen, etwa in den Rheinschottern, sind auch 4 Meter möglich. Tiefere Aufschlüsse erfordern eine Rammkernsondierung oder Bohrung.

Muss die Schürfgrube verbaut werden?

Ab 1,25 m Tiefe ist ein Verbau nach DIN 4124 vorgeschrieben. Wir setzen Leichtverbauplatten ein, die sofort nach dem Aushub eingebaut werden. Das Betreten ungesicherter Gruben ist nicht zulässig und wird von uns strikt unterbunden.

Welche Proben können aus der Schürfgrube entnommen werden?

Wir entnehmen gestörte Proben der Güteklasse 3 für Klassifikationsversuche im Labor. Aus bindigen Böden stechen wir auch ungestörte Sonderproben, sofern der Boden kohäsiv genug ist. Die Proben werden luftdicht verpackt und sofort ins Labor transportiert.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Freiburg und seinem Großraum.

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