Zwischen dem dichten Schotterkörper der Dreisam im Osten Freiburgs und den Lösslehmdecken der Tuniberg-Vorlandzone liegen geotechnische Welten. Wer in St. Georgen ein Mehrfamilienhaus plant, trifft auf vorbelastete Kiese mit hoher Lagerungsdichte – während in Haslach oft erst nach drei Metern tragfähiger Rheinschotter ansteht. Der Standard Penetration Test liefert für beide Situationen die belastbare Kennziffer: die Schlagzahl N30, aus der sich die innere Reibung und die Steifemoduln direkt ableiten lassen. Gerade im heterogenen Untergrund der Freiburger Bucht, wo quartäre Sedimente mit Auelehm wechsellagern, ersetzt eine SPT-Sondierung das Rätselraten durch einen reproduzierbaren Bemessungswert. Unser von der DAkkS überwachtes Labor führt die Sondierung mit automatischem Fallgewicht durch und wertet die Ergebnisse standortbezogen aus – ergänzt durch Laborversuche an gestörten Proben aus dem SPT-Gestänge.
Ein SPT liefert nicht nur eine Zahl, sondern ein mechanisches Abbild des Untergrunds – reproduzierbar, normiert und für den Tragwerksplaner direkt verwertbar.



